zum thema blockade

Jeder Pferdebesitzer hatte schon mal die Vermutung, dass sein oder ein anderes Pferd irgendwo blockiert ist. Wie ein blockiertes Pferd aussieht bzw. wie es sich unter dem Sattel anfühlt (er)kennen wir meistens selbst.
Was eine Blockade aber genau ist oder welcher Teil des Pferdekörpers blockiert ist, ist dann meistens nicht mehr ganz so klar.

WAS IST EINE BLOCKADE?

Im Grunde handelt es sich bei einer Blockade um eine:

EINGESCHRÄNKTE FUNKTION EINES BESTIMMTEN KÖRPERTEILS.

Meist ist damit auch eine erkennbare Schmerzhaftigkeit gegeben. Blockaden finden sich an allen Gelenken des Körpers, also an den Gliedmaßen, am Kopf sowie an der Wirbelsäule. Befindet sich ein Wirbel aufgrund einer Blockade nicht mehr in seiner energetisch oder medizinisch physiologischen Stellung, so ist die jeweilige Wirbelsäulenregion in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Dadurch kann Druck auf die umliegenden Nerven entstehen. Diese werden in ihrer Funktion eingeschränkt, weshalb Muskeln oder andere Körpergewebe nicht mehr ausreichend versorgt werden.

wirbelblockade schematisch kathrinpluch.at

DAS NERVENSYSTEM DES KÖRPERS MUSS FREI ARBEITEN KÖNNEN, DAMIT DIE ORGANE UND GEWEBE FUNKTIONSFÄHIG BLEIBEN.

Da das Nervensystem sehr empfindlich ist, reicht bereits eine geringe Einschränkung aus, um den Informationsaustausch zwischen Gehirn und Rückenmark zu stören.

Moderne Diagnoseverfahren können beinahe alle Ursprünge von körperlichen Problemen ausfindig machen oder verbildlichen (z.B. Röntgenbilder). Dazu gehören Bandscheibenvorwölbungen oder –vorfälle, Frakturen, Arthrosen usw.
Aber was ist mit jenen geringen Variationen im Muskeltonus sowie im Energiekreislauf oder sehr kleinen Abweichungen in der Körperhaltung? Solche geringen Probleme können meist mit technischen Hilfsmitteln nicht dargestellt oder ausfindig gemacht werden und werden deshalb gerne übersehen. Aber auch solche „minimalen“ Blockaden können einen reibungslosen Informationsfluss zwischen Nerven und Muskulatur beeinflussen.


DIE FOLGE VON SELBST KLEINSTEN UNREGELMÄßIGKEITEN IST NICHT SELTEN EINE EINSCHRÄNKUNG DER BEWEGUNGSFREIHEIT DES GESAMTEN KÖRPERS

WIE ERKENNT MAN EINE BLOCKADE?

Hier eine kurze CHECKLISTE!

Jene unter MÖGLICHE Blockaden angeführten Blockaden sind lt. Literatur und auch gemäß meiner eigenen Erfahrung typisch für die angegebenen Anzeichen. Natürlich kann ein Anzeichen verschiedenste Ursprünge haben und oft ein Signal für andere – medizinische – Probleme sein.


DESHALB MUSS IMMER DURCH EINEN SCHULMEDIZINER ABGEKLÄRT WERDEN, BEVOR DIE OMNIPATHIE® UNTERSTÜTZEND HINZUGEZOGEN WIRD!


Wie erkenne ich eine Blockade bei meinem Pferd?

Anzeichen MÖGLICHE Blockade
Pferd kann den Galopp auf einer Hand nicht halten/springt um oder in den Kreuzgalopp Blockaden der LWS oder des Kreuzdarmbeingelenkes
Pferd zeigt im Trab Taktunreinheiten aus der Schulter Blockade Ende HWS Anfang BWS oder im Bereich des Kreuzdarmbeingelenks
Pferd hat Sattel- oder Gurtenzwang Blockade des Zwerchfells, der Rippen oder auch der BWS
Die Hinterhufe des Pferdes fußen nicht in die Spur der Vorderhufe WS-oder Kreuzdarmbeingelenksblockade
Pferd verwirft sich im Genick Blockade des Kopfgelenks sowie von 1. und/oder 2.HW, Kieferprobleme
Pferd geht gegen den Zügel oder verrollt sich WS-Blockade (Achtung: Sattel und Zaumzeug kontrollieren)
Einseitiges Abfallen des Kruppe Kreuzdarmbeingelenks- oder LWS-Blockade
Auffälligkeiten der Wirbelsäule, die mit freien Auge sichtbar sind WS- und/oder Kreuzdarmbeingelenksblockade
Unterschiedliche Schrittlängen Blockade des Zwerchfells, der Rippen oder auch der BWS
Pferd hat Probleme beim Stellen HWS-Blockade
Pferd hat Probleme in der Biegung WS-Blockaden, Blockade der Rippen, Blockade von Schulter- oder Beckengürtel
Pferd hat Probleme sich rückwärts zu richten WS- oder Kreuzdarmbeingelenksblockade
Pferd steht nicht gerne bzw. tritt im Halt von einem Fuß zum anderen WS- oder Kreuzdarmbeingelenksblockade
Pferd wälzt sich nicht oder IMMER sofort nach dem Reiten WS-Blockade (ACHTUNG: Sattel kontrollieren!)
Pferd weigert sich das Gebiss aufzunehmen Blockade von Kiefer oder Zungenbein (ACHTUNG: Zähne mind. 1x jährlich vom Fachmann kontrollieren lassen!!!)
Pferd zeigt beim Reiten die Zunge, kaut zu viel oder zu wenig Blockaden von Kiefer, Zungenbein, Genick, HWS oder auch des Brustbeins  (ACHTUNG: Zähne mind. 1x jährlich vom Fachmann kontrollieren lassen!!!)
Probleme in den Seitwärtsgängen Blockaden von LWS

ACHTUNG: Alle in der Checkliste angeführten Probleme können ihren Ursprung auch in schlechter HUFBEARBEITUNG haben. Bevor diese Problematik nicht behoben ist eine vollständige Auflösung der Blockaden kaum zu erreichen.

zuruek

 

Hier eine kurze Zusammenfassung:

 

WIE KANN MAN VORBEUGEN ?

 

HALTUNG

pferde haltung
Den Großteil seiner Zeit verbringt das moderne Freizeit- oder Sportpferd ohne seinen Reiter/Besitzer. In dieser Zeit ist es sehr wichtig ihm eine Umgebung zu bieten, die seiner Natur entsprechend ist. In der Natur des Pferdes liegen STUNDENLANGES GRASEN (BZW. FRESSEN), DABEI STÄNDIGE FORTBEWEGUNG IN DER HERDE, SPIEL- UND KUSCHELEINHEITEN MIT DEN ARTGENOSSEN, und manchmal ein kurzer Galopp, weil von irgendwoher Gefahr droht. Leider werden heute viele Pferde in Einzelboxen ohne ausreichendem Koppelgang sowie Sozialkontakt gehalten.

pferdehaltunggrasend

Der Pferdekörper ist aber für stetige Bewegung ausgelegt und STÄNDIGE STEHPHASEN MACHEN DEN PFERDEKÖRPER STEIF, WODURCH SICH DIE KOORDINATIONSFÄHIGKEITEN DES TIERES VERRINGERN UND DIE VERLETZUNGSGEFAHR DEUTLICH ANSTEIGT. Falls eine artgerechte Haltung in einem GUT KONZEPIERTEN Offenstall nicht möglich ist sollte dem Pferd zumindest Box mit Paddock und/oder täglicher Koppelgang geboten werden.

 

DAS GEEIGNETE PFERD
Beim Kauf eines Pferdes muss immer darauf Rücksicht genommen werden, was das Pferd leisten kann und was man sich von seinem Pferd erwartet. Die Leistungsfähigkeit eines Pferdes lässt sich anhand seines Exterieurs aber auch seiner Psyche beurteilen. Decken sich die Interessen des potentiellen Pferdehalters nicht mit den Eigenschaften des Pferdes, sollte der potentielle Käufer entweder seine Erwartungen ändern oder das Pferd nicht zu sich zu nehmen. Langfristig ist das für beide die beste Lösung!

Es gibt viele Pferde, von denen Dinge verlangt werden, die sie aufgrund ihrer körperlichen oder auch psychichen Voraussetzungen nicht umsetzten können. Es ist die Pflicht eines jeden Reiters bevor er sich auf ein Pferd setzt und dieses trainiert, zu beurteilen, was dieses Pferd zu leisten im Stande ist.

IST DAS PFERD ÜBERFORDERT SIND BLOCKADEN VORPROGRAMMIERT und eine harmonische Mensch-Pferd Partnerschaft nicht möglich!

 

KORREKTE HUFBEARBEITUNG


Das Pferd verbringt den Großteil seines Lebens stehend auf seinen Hufen. Im Vergleich zu anderen Haussäugetieren und uns Menschen beschränken sich die Liegephasen beim Pferd auf nur wenige Stunden pro Tag. Oft legen sich Pferde, vorwiegend aufgrund von Rückenproblemen oder Stress gar nicht oder viel zu selten hin!! Umso wichtiger ist die korrekte Behandlung der Pferdehufe.

EIN SCHLECHTES HUFMANAGEMENT KANN DIE BESTE OMNIPATHISCHE BEHANDLUNG VON IHREM LANGFRISTIGEN ERFOLG ABHALTEN.

Im Vergleich zum Menschen, der nicht passende Schuhe ausziehen und seine Beine hochlagern kann muss sich das Pferd mit seinem Beschlag bzw. der Form seiner Hufe ab- und zurechtfinden. Im Falle unkorrekter Hufbearbeitung wird das Pferd versuchen sein Unwohlsein mitzuteilen. Zumeist tut es dies in Form eines VERÄNDERTEN GANGBILDES oder durch eindeutige Gesten des Unwohlseins. Zumeist verändert sich das Gangbild eher schleichend, wodurch Probleme erst sehr spät erkannt werden. Zusätzlich werden Gebärden des Unwohlsein oft als Unwille oder Gemeinheit des Pferdes missverstanden. Man muss sich aber immer vor Augen halten, dass ein Pferd nie ohne Grund unwillig oder schlecht drauf ist! Wenn aber die kleinsten Anzeichen von Unwohlsein ignoriert werden, können sich solche entlastungs- und schonhaltungsbedingten „Problemchen“ akkumulieren bis sie sich schließlich als handfestes Problem manifestieren, das dann nicht mehr so leicht zu übersehen ist.

 

Im Grunde kann jedes Pferd ohne Eisen laufen, es kommt ja auch kein Pferd mit Eisen auf die Welt. Usus in der Reiterwelt ist es jedoch, dass Pferde, wenn sie als erwachsen angesehen werden, also ca. mit drei Jahren beschlagen werden, denn jetzt geht der Erst des Lebens los. Leider ist das nicht immer notwendig und aus energetischer und oft auch gesundheitlicher Sicht nicht immer ratsam. Deshalb sollte jeder Pferdebesitzer mit Zuhilfenahme einer kompetenten Fachkraft gründlich über dieses Thema nachdenken.

Schließlich sind vier gesunde Hufe der Schlüssel zur langfristigen Gesundheit unseres Sport- und Freizeitpartners Pferd!!

Wesentlich bei der Wahl des Hufbearbeiters ist es zu prüfen, ob er in der Lage ist das gesamte Pferd zu beurteilen bzw. biomechanische Grundlagen versteht. Denn nur dann können die Hufe so bearbeitet werden, dass sie das Pferd in seiner Fortbewegung nicht stören oder gar beeinträchtigen.

ACHTUNG: Schlechtes bzw. falsches Hufmanagement ist viel öfter für Krankheiten und Störungen des Bewegungsapparates bzw. des Stoffwechsels verantwortlich als man allgemein denkt.

 

Mehr dazu: Sandra Fencl Hufpflege

 

DER SATTEL

der korrekte sattel
Ein wesentlicher Ursprung vielerlei Probleme ist ein nicht-passender Sattel. Aufgrund medialer Einflüsse werden viele Reiter dazu verleitet einen Sattel für ihr Pferd zu kaufen, der laut Werbung auf jedes Pferd passt. Dabei wird oft vergessen einen kompetenten Sattler zu Hilfe zu rufen, was sich leider langfristig sehr negativ auf den Pferderücken auswirkt. Dabei müssten wir doch ganz im Gegenteil auf den Rücken unserer Pferde achten, wie auf unseren Augapfel, ist es doch jener Teil des Pferdes auf dem wir es uns so oft bequem machen.

EIN NICHT-PASSENDER SATTEL KANN VERHINDERN, DASS SICH EIN PFERD ÜBERHAUPT ENTSPANNT UND DEMZUFOLGE SEINER ANATOMIE ENTSPRECHEND BEWEGEN KANN. EIN KORREKTES VORWÄRTS-ABWÄRTS ODER LOCKERES UND LOSGELASSENES SCHWINGEN DES RÜCKENS SIND ALSO MIT EINEM FALSCHEN SATTEL FÜR DAS PFERD UNMÖGLICH.

Aus diesem Grund sind viele Pferde gezwungen unnatürliche Haltungen einzunehmen. Sie beginnen sich zu „verrollen“, reißen den Kopf hoch, weigern sich ihr Genick fallen zu lassen und sind sperrig in der Schulter. Zusätzlich kann auch die Hinterhand nicht korrekt unter den Pferdekörper fußen, da das dazu notwendige Aufwölben des Rückens für das Pferd unbequem oder oft schmerzhaft ist.

 

satellage

 

Wenn eine omnipatische Behandlung eine langfristig positive Wirkung auf Ihr Pferd haben soll, ist es zweifelsohne notwendig seinen Sattel inklusive Zaumzeug (!!!) regelmäßig von einem kompetenten Sattler kontrollieren zu lassen.

DER VOM MENSCHEN TRAINIERTE UND DAMIT GEFORMTE PFERDEKÖRPER VERÄNDERT SICH STÄNDIG UND AUCH NACH OMNIPATHISCHEN BEHANDLUNGEN KANN ES ZU DEUTLICHEN VERÄNDERUNGEN KOMMEN. WENN DANN DER SATTEL DRÜCKT SIND ERNEUTE BLOCKADEN VORPROGRAMMIERT.

 

DAS TRAINING
Neben dem Problem falscher Sättel führen Unwissenheit oder missverstandenes Training der Pferde zu Blockaden. Aus diesem Grund ist es für jeden Reiter, und wenn es auch „nur“ ein Freizeitreiter ist, unmissverständlich das Wichtigste den Körper und die Bewegungsabläufe seines Pferdes genau zu kennen. Es leiht uns schließlich seinen Körper und nicht zu letzt seine Beine, also haben wir auch darauf aufzupassen!

„The horse’s back is a complex web of muscles and ligaments around a hollow bony core, which protects the nerves vital to every function in the body. The horse is a natural athlete, and there is no reason why he should not continue to be an athlete in partnership with a human being, provided he is skillfully and considerately trained, not a collection of mechanical bits and pieces.” Sara Wyche, Understanding The Horses Back

[„Der Pferderücken ist ein komplexes Netz von Muskeln und Bändern, die den knöchernen Kern umhüllen. Die Wirbelsäule schützt die Nerven, um alle Körperfunktionen aufrecht zu erhalten. Das Pferd ist naturgegeben ein Athlet und es gibt auch keinen Grund, weshalb das Pferd in Partnerschaft mit dem Menschen kein Sportler sein soll, vorausgesetzt es wird durchdacht und gut trainiert. Die Versammlung mithilfe mechanischer Einwirkung in Form von Gebissen und anderen scharfen Hilfsmitteln gehört hier nicht dazu!“]

Pferde, die nicht korrekt auf das Geritten- oder Gefahren-werden vorbereitet werden bzw. die unter dem Sattel oder vor der Kutsche nicht richtig gearbeitet werden, bekommen früher oder später Probleme, da sie nie gelernt haben, die von ihnen geforderten Lektionen körperschonend zu verrichten. WIE MAN ABER WEIß, IST GERADE DIE SCHONUNG DES KÖRPERS UND DAMIT DER GELENKE, MUSKELN UND BÄNDER WÄHREND DER TÄGLICHEN ARBEIT SOWOHL FÜR DEN MENSCHEN ALS AUCH FÜR DAS TIER DER WESENTLICHE GARANT FÜR EIN LANGES UND GESUNDES LEBEN.

Keine Reiter-Pferd Paarung ist so harmonisch, dass es nicht schon einmal einen „Streit“, ein Missverständnis oder gar einen Sturz gegeben hat. Blockaden, die aufgrund solcher Geschehnisse entstehen, können mit der Omnipathie® sehr gut aufgespürt und gelöst werden. Auch im Falle von durch falsches Training verursachten Problemen ist der langfristige Erfolg einer omnipathischen Behandlung natürlich nur dann gegeben, wenn die tägliche Arbeit den speziellen Bedürfnissen und Problemen des einzelnen Pferdes angepasst ist. Da es das Ziel ist Rückfälle so gut wie nur möglich zu vermeiden, ist hier natürlich auch der Reiter gefordert.

UNTER FALSCHEM TRAINING VERSTEHE ICH Methoden wie der gezielte Einsatz der Rollkur als Trainingsmethode, der missbräuchliche Einsatz von Hilfszügeln um dem Pferd eine Kopf-Hals Position aufzuzwängen und es in dieser zu fixieren (der Hals ist die Balancierstange des Pferdes !!!), jede Gewalt gegen das Tier, zu scharfe Gebissen in den Händen von selbsternannten Kennern, zu lange Trainingseinheiten, bei denen das Pferd schweißgebadet aus der Arbeit kommt, zu frühe versammelnde Arbeit und wenig Verständnis und Rücksichtig auf Pausen und korrekte Vorwärts-Abwärts-Arbeit, …

WESENTLICH ZUR VORBEUGUNG VON GESUNDHEITSPROBLEMEN IST ALSO DIE ANGEMESSENE GESTALTUNG DER TÄGLICHEN ARBEIT MIT DEM PFERD.
Unter Berücksichtigung der anatomischen Grundlagen sollte das Pferd vor allem abwechslungsreich beschäftigt werden. Neben korrekter Bewegungsschulung und damit einhergehend dem Aufbau der, für das Tragen des Reiters wesentlichen Muskulatur sollten auch lange Ausritte sowie Spiel und Entspannung immer im Trainingsplan miteinbezogen werden.

Den Einsatz von Hilfszügeln zur Positionskorrektur von Hals und Kopf des Pferdes halte ich für äußerst problematisch. Hilfszügel in unerfahrenen Händen bzw. im Dauereinsatz führen erfahrungsgemäß zu massiven Problemen. GUTES TRAINING BENÖTIGT ZEIT. Ein ungeduldiger Reiter wird seinem Pferd immer Schaden zufügen. FÜR DAS PFERD IST ES VIELMEHR WESENTLICH, ES MITHILFE DURCHDACHTER UND GEDULDIGER ARBEIT FÜR DAS GERITTEN-WERDEN ZU STÄRKEN ALS ES UNGEDULDIG ZU DRILLEN.

zuruek

 

ZU FRÜH, ZU INTENSIV …oder ÜBERHAUPT FALSCH
Viele Pferde leiden an Problemen, die aufgrund falscher, zu früher, zu intensiver oder im schlimmsten Fall falscher, zu früher und zu intensiver Nutzung entstanden sind. Typische Folgen sind Spat, Athrose, Hufrollenprobleme, Kissing Spines und vieles mehr. Die Omnipathie® kann diese Krankheiten keinesfalls beheben, sie kann dem Pferd jedoch unterstützen, die durch entsprechende Schonhaltung erworbenen Blockaden zu lösen, um so auch solchen Pferden etwas mehr Lebensqualität zu verleihen. In solchen Fällen ist es jedoch notwendig die Omnipathie® regelmäßig anzuwenden sowie die Haltungsbedingungen, die Bewegungsmöglichkeiten und die Hufbearbeitung zu optimieren.

Das Pferd MUSS immer seinem körperlichen und geistigen Reifegrad entsprechend gearbeitet werden, um solche Probleme langfristig zu verhindern!

 

STÜRZE, UNFÄLLE und ANDERE TRAUMATISCHE EREIGNISSE
Nicht nur bei uns Menschen, auch bei den Pferden bleibt so manches einschneidendes Erlebnis langfristig im Körper gespeichert. Besonders Jungtiere toben sich oft über ihre Grenzen hinaus aus, dabei kann es schon einmal etwas passieren.

koppelstürze

KOPPELSTÜRZE können deshalb auch Ursache für Probleme des Bewegungsapparates des Pferdes sein. Da der Pferdehalter nicht immer neben seinem Tier steht, wenn es sich auf der Koppel frei bewegen kann und Pferde oft nicht gleich nach einem Unfall oder Sturz ihre Probleme anzeigen, scheint es manchmal so, als würden die Schwierigkeiten plötzlich und ohne Vorwarnung auftreten.

Aber nicht nur auf der Koppel kommt es zu UNFÄLLEN. Viele Reiter haben es schon erlebt. Ein Sturz mit dem Pferd, sei es im Gelände oder beim Training hinterlässt Spuren. Wichtig ist, dass das Erlebte von beiden Seiten gut aufgearbeitet wird, um Spätfolgen, wie Verspannungen, Schmerzen oder auch Ängste und „Untugenden“ zu vermeiden.

Wenn das Pferd (und/oder auch der Reiter) nach einem Trauma vom Schulmediziner abgeklärt und behandelt wurde, kann die Omnipathie® bei der Verarbeitung des Geschehenen sehr gut Hilfestellung leisten. DAS GEWEBE DES KÖRPERS SPEICHERT DIE TRAUMATISCHEN EREIGNISSE, wodurch langfristig Blockaden entstehen können. Zur Vorbeugung eignet sich die Omnipathie® besonders gut.

 

GEBURT UND TRÄCHTIGKEIT
Wenn eine Stute gedeckt wird, bedeutet das für ihre Psyche und für ihren Körper eine neue Situation auf die es sich einzustellen gilt. Wählt man den natürlichen Deckakt, muss danach kontrolliert werden, ob die Stute davon keinen Schaden genommen hat. Viele Hengste haben sehr wenig freie Bewegungsmöglichkeiten und verhalten sich beim Decken sehr stürmisch. Schnell kann das zu Wirbelsäulenblockaden sowohl bei der Stute als auch beim Hengst führen.
tragende stute
Mit dem Wachstum des Fohlens im Bauch der Stute wächst auch die Last auf das knöcherne Skelett der Stute. Vor allem die Lendenwirbelsäule ist großer Belastung ausgesetzt. Wichtig ist es der tragenden Stute genügend freie Bewegungsmöglichkeit zu bieten, um den Bewegungsapparat mobil und elastisch zu halten und für das Gewicht des Fohlens zu stärken. Sind bereits vor der Trächtigkeit Blockaden bei der Stute vorhanden, ist es immer positiv für das Tier die Trächtigkeit omnipathisch zu begleiten. Blockaden haben nicht nur negative Folgen für die Mutterstute sondern wirken auch negativ auf das Fohlen und die Geburt.

VOR ALLEM PROBLEME IM BEREICH DER LENDENWIRBELSÄULE, DES KREUZBEINS UND DES BECKENS KÖNNEN BEI GEBURT UND TRÄCHTIGKEIT SCHWIERIGKEITEN BEREITEN.

Die Geburt ist sowohl für die Mutter als auch das Fohlen ein einschneidender und auch kein einfacher Akt. Die Strapazen für den Körper können auch bei reibungslosen Geburten Folgen haben. ES EMPFIEHLT SICH ALSO NICHT NUR VOR DER GEBURT UND WÄHREND DER TRÄCHTIGKEIT OMNIPATHISCH ZU BEGLEITEN, AUCH NACH DER GEBURT GENIEßEN SOWOHL STUTE ALS AUCH FOHLEN DIE WIRKUNG DER SANFTEN TECHNIKEN DER OMNIPATHIE®. Geburtstraumata können so sofort an der Wurzel gepackt und gelöst werden, bevor Probleme entstehen können.

stute und fohlen

 

NARKOSE ODER OP
Oft müssen Pferde aus gesundheitlichen oder anderen (Bsp.: Kastration) Gründen narkotisiert oder operiert werden. Bei Gott keine einfache Situation für den Pferdekörper. Die Narkose birgt auch für das Pferd Risiken. Bereits beim Einschlafen besteht das Risiko, dass sich das Pferd beim Hinlegen Verletzungen und Blockaden zuzieht. Während der Narkose wird das Pferd für den jeweiligen Eingriff speziell gelagert. Oft handelt es sich dabei um Positionen, die das Pferd von sich aus nicht einnehmen würde oder kann. Eine omnipathische Unterstützung nach Abschluss der schulmedizinischen Versorgung unterstützt das Lösen von dadurch entstandenen Blockaden.

Besonders große Aufmerksamkeit muss der Aufwachphase geschenkt werden. Das Pferd als Fluchttier leidet unter Stress, wenn es aus der Narkose erwacht. Doch noch sehr benebelt wird es versuchen so schnell wie möglich auf die Beine zu kommen. Da die Sinne in dieser Situation nicht so scharf sind, ist das Pferd beim Aufwachen einem großem Verletzungsrisiko ausgesetzt. Bei den Aufstehversuchen kippt das Pferd gelegentlich um. Die Aufwachboxen sind zwar so ausgestattet, dass das Pferd vor Verletzungen so gut wie möglich gefeit ist, trotzdem sind Blockaden keine Seltenheit. Da das Pferd seine Körperspannung in dieser Situation nicht perfekt kontrollieren kann entstehen beim Umkippen gerne Traumen physischer, energetischer oder psychischer Natur.

EINE OMNIPATHISCHE BEGLEITUNG IN DER REKONVALESZENZPHASE UNTERSTÜTZT SOWOHL DIE KÖRPERLICHE ALS AUCH DIE PSYCHISCHE UND ENERGETISCHE GESUNDUNG.

zuruek