Mein Name ist Kathrin Pluch. Im Folgenenden möchte ich mich ein wenig vorstellen und all jenen, die mich noch nicht kennen die Möglichkeit geben, ein wenig über mich zu erfahren
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Das Licht der Welt erblickte ich 1984 in Klagenfurt. Aufgewachsen bin ich in Feldkirchen in Kärnten. Dort besuchte ich nach der Volksschule das Gymnasium, dass ich 2002 abschloss. Nach der Matura verschlug es mich nach Graz. Nach einigen hin und her entschloss ich mich erstmals Volkswirtschaft zu studieren. Da mir das Studium allein zu eintönig war und auch meinen beruflichen Vorstellungen nicht entsprach entschloss ich mich 2006 die Omnipathie®-Ausbildung bei Ute Pfersmann am Zentrum Eichthal zu beginnen. Eine der besten Entscheidungen meines Lebens! Mein Studium schloss ich während dessen im Jahr 2007 erfolgreich ab und arbeitete dann einige Monate am Joanneum Research in Graz. Als Omnipathin machte ich mich Anfang 2009 dann endgültig selbstständig, verließ die Wirtschaft und widmete mich ganz der Arbeit mit Mensch und Tier.

Meine allererste große und auch bis heute mein größte Leidenschaft waren und sind die Pferde. Diese Tatsache veranlasste mich bereits im frühen Alter von 3 Jahren dazu meine Eltern so bedingungslos zu tyrannisieren, dass sie mir schließlich erlaubten reiten zu gehen. Ponys fand ich damals nicht so toll (heut lieb ich sie), nein, ich wollte mit richtigen Pferden reiten. Also durfte ich Reitstunden auf der superlieben Vollblutstute SUE nehmen. Obwohl ich heute zugeben muss, dass ich mich soweit ich mich erinnern kann schon ein bisschen vor den großen Tieren gefürchtet hab, war die Faszination damals schon so groß, dass ich fleißig Woche für Woche „trainieren“ ging. Mein größtes Ziel war ja bereits damals ein eigenes Pferd.
Diesen Wunsch haben mir meine Eltern einige Jahre später erfüllt und mir damit meinen allergrößten Lehrmeister geschenkt. Meinen Schimpi. Mit ihm machte ich fast alle meine Prüfungen (Reiternadel, Lizenz R1 und später dann auch R1D2) und wir beide waren bis auf einige Startschwierigkeiten ein Dreamteam. Leider musste ich mit ihm auch die negativen Seiten im Leben kennen lernen und das nicht allzu selten. Im August 2005 musst ich meinen Großen von seinen Leiden erlösen. Eine der schwierigsten Entscheidungen meines Lebens!
Mein Pferd hatte seit ich ihn kannte große Probleme. Seine schulmedizinisch diagnostizierten Beschwerden behandelte ich immer gewissenhaft, trotzdem war er immer anfällig für alle möglichen Krankheiten. Dauernd war ich auf der Suche nach Hilfe, aber ich kam mir nicht immer ganz ernst genommen vor. Ich versuchte Mittel und Wege zu finden, wie ich mein Pferd gesund erhalten kann, aber gute Tipps und Ratschläge von sogenannten Fachmännern waren rar. Ich musste mir also selber helfen, meistens war ich aber erst dann schlauer als ich sah, dass ich wieder mal mit den besten Absichten das Falsche getan hatte.
Heute ist mir bewusst, dass ich mit diesem Problem nicht allein da stand und dass es rund um mich viele gewissenhafte Pferdebesitzer gab und noch immer gibt, die, weil sie es einfach nicht besser wissen oder es ihnen niemand sagt, mit viel Liebe ungeahnt Fehler begehen. Diese Tatsache bewegte mich mit der Omnipathie®-Ausbildung zu beginnen und meine berufliche Zukunft im Sinne der Pferde und damit auch ihrer Besitzer zu gestalten. Eine tolle und fundierte Ausbildung, viele interessante Fortbildungen, mittlerweile über 20 Jahre im Sattel sowie viele viele Lesestunden in meiner heißgeliebten Fachliteratur ermöglichen mir heute meinen Klienten eine umfangreiche Hilfestellung für tagtägliche Problemchen und Probleme zu bieten. Für mich der allerschönste Beruf auf Erden!
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MAYBE *1992-2005
Meine erste große Pferdeliebe! R.I.P. Schimpi!
MORITZ *1988-2004
Moritz war mein allererstes „eigenes Tier“. Mit vier Jahren beschloss ich, da mir meine Eltern kein Haustier erlaubten, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Ich nahm Moritz als 7 Wochen altes Katzenbaby einfach mit nach Hause und weigerte mich ihn je wieder wegzugeben. Trotz vehementer Gegenwehr meiner Eltern behielt ich ihn und er wurde zu meiner ersten großen Katzenliebe. Er schlief 16 Jahre meines Lebens bei mir im Bett und war seit ich denken kann einer meiner treusten Begleiter. 2004 schlief er aufgrund eines Nierenleidens und den Folgen eines Schlaganfalles in meinen Armen ein. R.I.P. Morli!
STUPSI, STOPPEL und LUCY
Auch diese drei Rabauken habe ich meinen Eltern als Kind wahrlich untergejubelt. Stupsi war ein Kaninchen, Stoppel ein Riesen-Hase und unsere Lucy ein SEHR gesprächiges Meerschweinchen, das 9jährig als Methusalem der Meerschweinchenwelt verstarb. R.I.P. Rasselbande!
CHILLI

Unsere Süße kam 2008 zu uns. Chilli ist eine unterkärntner Bauernhofmietze, die nicht nur durch Schönheit sondern auch durch ihren typisch weiblichen Charakter besticht ;-) Sie hat es perfekt verstanden ihre Menschen zu erziehen und so bin ich heute froh bei ihr in Untermiete zu wohnen und zusätzlich von ihr lieb gehabt zu werden.
GONZO

Der kleine orange Mann stammt aus Niederösterreich. Er wurde von Frau Pfersmann gerettet, da seine Mutter aus unbekannten Gründen nicht mehr auftauchte. Bei einem meiner Ausbildungswochen im Zentrum Eichthal hab ich ihn entdeckt und mich unsterblich in ihn verliebt. Als Frau Pfersmann mir erlaubte ihn ein neues zu Hause zu schenken, überlegte ich nicht lange, packte ihn ein und wir hatten ein neues Familienmittglied. Gonzo war anfänglich sehr scheu und ist auch heute noch eher schüchtern. Trotzdem ist er ein ganz starker Mann, der es versteht sich mit jedem anzufreunden.
IVY

Unser jüngstes Familienmitglied heißt Ivy. Ivy ist eine mittlerweile nicht mehr ganz so kleine Beagledame, deren Energiereservoirs so gut wie immer voll sind. Eigentlich wollte ich immer einen Hund haben, aber wirklich geplant habe ich es trotzdem nie. Eines Tages fuhr ich zur Arbeit, wo ich die Kleine sah und nicht mehr ohne sie sein wollte.
Mittlerweile ist sie ein fixer Bestandteil unseres Lebens und es gibt kaum einen Arbeitstag, an dem sie nicht an meiner Seite ist. Frech und gewitzt versüßt sie nicht nur mir sondern auch meinen Kunden so manchen Tag. Es scheint fast so, als wär ich nicht mehr komplett, wenn ich irgendwo ohne meinen Höllteufel auftauche.
MIRAGE

Mirage ist eine Mix-Stute. Ihre Mama war ein Noriker und ihr Papa ein Traber. Trotz dieser sehr skurrilen Mischung ist sie für mich nicht nur charakterlich sondern auch reittechnisch eines der besten Pferde auf Erden. Sie hat mir sehr über den Verlust meines Schimpis hinweggeholfen und schenkte mir die schönsten Ausritte, die ich je hatte.
LEON *1993-2010

Unser Leontschi-Bär verstarb leider 2010 an einem Aortenriss beim Ausreiten. Ich kümmerte mich gemeinsam mit meinem Freund vier Jahre um unseren Burschen. Durch seine gewitzte Art und seinen Ehrgeiz, sowie seinen Kampfgeist hat er uns so manchen Tag versüßt und bei uns ein großes Loch hinterlassen. Als ehemaliges Turnierpferd hat er es sich in den vergangenen Jahren zur Aufgabe gemacht so einigen Menschen das Reiten beizubringen. 2009 trug er mit viel Temperament meinen Freund durch den Reiterpass – und er hatte sichtlich riesen Spaß dabei. Danke Leon! R.I.P. Bubsi-Bär!
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Mein Dank gilt heute allen, die mich auf diesem Weg unterstützt und begleitet haben.
Meinem Pferd Schimpi, meinen Eltern, meinem Freund Daniel, Frau Ute Pfersmann, meinen lieben Freundinnen und Kolleginnen Ursula und Karo sowie allen meinen lieben Kurskolleginen vom Zentrum Eichthal, meiner lieben Freundin und Sattlerin Michi, meinen langjährigen Reitlehrerinnen Traudi und Siegberta, meinen lieben Freundinnen Claudia und Eve und und und und UND natürlich all meinen vierbeinigen Freunden, die mir das Leben in den Jahren nach dem Tod meines Pferdes versüßt haben und mir auch so einiges beigebracht haben: Mirage, Wakera, Leon (alias Bubsi-Bär), Chelli, Willli, Laron, Supi, Lomito, Doeki, Kim, Aron, Pablo, Charnel, und und und …
DANKE euch allen!!!

